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 Was bedeutet das Non-Hodgkin-Lymphom f�r die Betroffenen
Einleitung | Indolentes Non-Hodgkin-Lymphom | Aggressives Non-Hodgkin-Lymphom
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    Hauptpunkte


  • Patienten mit aggressivem Non-Hodgkin-Lymphom suchen oft bereits im Fr�hstadium der Erkrankung mit Symptomen den Arzt auf
  • Obwohl diese Form des Non-Hodgkin-Lymphoms schnell w�chst, spricht sie gut auf viele Therapieformen an, und in vielen F�llen wird eine Heilung erreicht
  • Auch wenn die Behandlung keine Heilung bewirkt, erreichen viele Patienten eine krankheitsfreie Zeit, d.h. eine 'Remission'

Aggressives Non-Hodgkin-Lymphom

Das aggressive Non-Hodgkin-Lymphom ist einer der beiden Malignit�tsgrade dieser Erkrankung. Daneben gibt es noch das indolente Non-Hodgkin-Lymphom. Das aggressive Non-Hodgkin-Lymphom wird manchmal auch als schnell wachsendes oder hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom bezeichnet.

Nat�rlicher Verlauf der Erkrankung

Das aggressive Non-Hodgkin-Lymphom wird manchmal auch als schnell wachsendes oder hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom bezeichnet.

Wie diese Bezeichnungen nahe legen, w�chst das aggressive Non-Hodgkin-Lymphom sehr schnell. Deshalb bemerken die Patienten h�ufig in einem relativ fr�hen Stadium der Erkrankung bereits Symptome und suchen den Arzt auf, der sie dann fr�hzeitig zu einem Spezialisten �berweist.

Die Bezeichnung �aggressiv� klingt zwar sehr furchterregend, doch gerade diese Lymphome sprechen oft sehr gut auf die Behandlung an. Selbst Patienten, deren Erkrankung auf die Standardtherapie nicht gut anspricht, profitieren h�ufig von einer Hochdosis-Chemotherapie mit Stammzelltransplantation. Die Wahrscheinlichkeit einer vollst�ndigen Heilung ist beim aggressiven Non-Hodgkin-Lymphom sogar h�her als beim indolenten Non-Hodgkin-Lymphom

Um vorherzusagen, wie gut ein Patient auf die Behandlung anspricht und wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs, ist, wird h�ufig der International Prognostic Index (IPI) verwendet. Dieser Vorhersageindex ber�cksichtigt f�nf Faktoren:

  • Das Alter des Patienten
  • Das Stadium des Non-Hodgkin-Lymphoms
  • Die Spiegel des Enzyms Laktatdehydrogenase (LDH) im Blut, die auf die Tumormenge im K�rper schlie�en lassen
  • Die Anzahl der Stellen au�erhalb des lymphatischen Systems an denen Tumore festgestellt werden
  • Der Allgemeinzustand des Patienten

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Bedeutung der Behandlung

F�r alle Typen des Non-Hodgkin-Lymphoms stehen geeignete Behandlungen zur Verf�gung. Beim aggressiven Non-Hodgkin-Lymphom ist in 40% bis 75% aller F�lle eine vollst�ndige Heilung m�glich. Selbst bei Patienten, die nicht vollst�ndig geheilt werden, wird oftmals eine Remission (krankheitsfreie Periode) erreicht.

Die Art der Behandlung h�ngt von vielen Faktoren ab, wie z.B.:

  • vom Typ des Non-Hodgkin-Lymphoms
  • vom staging des Non-Hodgkin-Lymphom
  • davon, wo sich das Lymphom im K�rper befindet
  • vom Allgemeinzustand und Alter des Patienten

Es ist wichtig, dass der Patient die Nachsorgetermine wahrnimmt, damit die erforderlichen Kontrolluntersuchungen durchgef�hrt werden k�nnen, auch wenn das Lymphom offenbar vollst�ndig geheilt oder eine Remission erreicht worden ist. Bei einer erheblichen Anzahl der aggressiven Non-Hodgkin-Lymphome kommt es zu einem Rezidiv, sodass eine erneute Behandlung notwendig ist.

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Was zu erwarten ist

Patienten, bei denen das Fr�hStadium eines aggressiven Non-Hodgkin-Lymphoms diagnostiziert wird, werden normalerweise mit einer Kombinations chemotherapie, behandelt, d.h. es wird mehr als ein Chemotherapeutikum verabreicht. Diese Behandlung wird h�ufig zus�tzlich noch mit dem monoklonalen Antik�rper rituximab kombiniert.

In vielen F�llen wird auch eine Radiotherapie durchgef�hrt, entweder nach der Chemotherapie oder gleichzeitig. Sie wird gezielt gegen die befallenen Lymphknoten gerichtet.

Obwohl nicht vorherzusagen ist, wie ein Patient auf die Behandlung anspricht, wird im Fr�hStadium des aggressiven Non-Hodgkin-Lymphoms bei 80% der Patienten oder sogar noch mehr eine Heilung oder eine Remission (krankheitsfreie Zeit) erreicht.

Patienten, bei denen ein aggressives Non-Hodgkin-Lymphom im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird, erhalten eine �hnliche Chemotherapie wie im Fr�hStadium der Erkrankung. Auch eine Radiotherapie kommt in Frage.

Mit dieser Standardbehandlung wird bei 40% bis 70% der Patienten eine vollst�ndige Heilung erreicht, wenngleich jeder einzelne Patient anders auf die Behandlung ansprechen kann.

Falls das Non-Hodgkin-Lymphom nicht gut auf die Behandlung anspricht oder ein R�ckfall auftritt, muss die Behandlung fortgesetzt werden. Eine Hochdosis-Chemotherapie kann in Betracht gezogen und eine periphere Blutstammzelltransplantation durchgef�hrt werden. Damit l�sst sich bei etwa 30% bis 50% der Patienten eine Heilung erzielen.

Wenn eine Behandlung erfolglos oder nicht m�glich ist, zielt die medizinische Behandlung meist darauf ab, die Symptome zu lindern, d.h. es wird eine �palliative� Therapie durchgef�hrt.

N�here Informationen zu diesem Thema siehe Wie wird das Non-Hodgkin-Lymphom behandelt?

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