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Ursachen und Risikofaktoren des Non-Hodgkin-Lymphoms
Die eigentliche Ursache des Non-Hodgkin-Lymphoms ist nicht bekannt. Es gibt zwar einige bekannte Risikofaktoren, doch diese Risikofaktoren kommen nur f�r einen sehr kleinen Teil aller F�lle des Non-Hodgkin-Lymphoms �berhaupt als m�gliche Ursache in Frage. Bei den meisten Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom ist keine Krankheitsursache feststellbar. Zudem entwickeln die meisten Patienten, die einem der bekannten Risikofaktoren ausgesetzt sind, kein Non-Hodgkin-Lymphom.
Es ist also wichtig, daran zu denken, dass ein Patient mit Non-Hodgkin-Lymphom rein gar nichts f�r die Erkrankung kann.
Drei der wichtigsten Risikofaktoren sind:
Es gibt keine Hinweise darauf, dass eine erbliche Veranlagung bei der Entstehung des Non-Hodgkin-Lymphoms eine Rolle spielt. Deshalb besteht bei den Angeh�rigen von betroffenen Patienten keine h�here Wahrscheinlichkeit f�r die Entwicklung der Erkrankung als bei anderen Menschen. Auch einen Zusammenhang zwischen dem Rauchen und der Entwicklung von Non-Hodgkin-Lymphomen gibt es nicht.

Infektionen als Risikofaktor f�r das Non-Hodgkin-Lymphom
Es hat sich gezeigt, dass verschiedene Virusinfektionen mit einem erh�hten Risiko f�r die Entwicklung eines Non-Hodgkin-Lymphoms einhergehen. Hierzu z�hlen Infektionen mit dem:
- humanen Immundefizienzvirus (HIV, das Virus, das AIDS verursacht)
- humanen T-Zell-Leuk�mie-/Lymphom-Virus 1 (HTLV-1)
- Epstein-Barr virus (EBV)
Es hat sich gezeigt, dass verschiedene Virusinfektionen mit einem erh�hten Risiko f�r die Entwicklung eines Non-Hodgkin-Lymphoms einhergehen.
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HIV-Infizierte entwickeln h�ufiger als andere Menschen ein Non-Hodgkin-Lymphom. Das Auftreten eines Non-Hodgkin-Lymphoms bei einer HIV-positiven Person kann ein Anzeichen daf�r sein, dass sich das Vollbild der AIDS-Erkrankung entwickelt.
Das erh�hte Risiko ist m�glicherweise auf die Unterdr�ckung des Immunsystems durch die HIV-Infektion zur�ckzuf�hren. Ein AIDS-bedingtes Non-Hodgkin-Lymphom zeigt im Vergleich zu anderen Non-Hodgkin-Lymphomen h�ufig ungew�hnliche Merkmale oder tritt an ungew�hnlichen Stellen auf.
Das Epstein-Barr-Virus ist ein weit verbreitetes Virus, mit dem die meisten Menschen irgendwann in ihrem Leben Bekanntschaft machen. Es verursacht eine schnell wieder abklingende Infektion oder eine infekti�se Mononukleose (das so genannte Pfeiffer'sche Dr�senfieber). In extrem seltenen F�llen jedoch kann es mit der Entstehung eines Burkitt-Lymphoms und bestimmten Formen von Non-Hodgkin-Lymphomen unter einer immunosuppression verbunden sein.
Das humane T-Zell-Leuk�mie-/Lymphom-Virus 1 (HTLV-1), das urspr�nglich aus Japan und der Karibik stammt, ist ebenfalls eine au�erordentlich seltene Ursache des Non-Hodgkin-Lymphoms mit einer langen Zeitspanne zwischen der Infektion mit dem Virus und der Entwicklung der Erkrankung.
Bakterielle Infektionen sind weitaus weniger h�ufig mit dem Non-Hodgkin-Lymphom verbunden als Virusinfektionen. Allerdings steht die Infektion mit Helicobacter pylori, die Magengeschw�re hervorrufen und die Speiser�hre in Mitleidenschaft ziehen kann, mit einer relativ seltenen Form des Non-Hodgkin-Lymphoms, dem so genannten MALT-Lymphom, im Zusammenhang, das normalerweise vom Magen ausgeht. Antibiotika zur Ausrottung der bakteriellen Infektion f�hren oftmals zur Heilung des Lymphoms, wenn sie fr�h genug verabreicht werden.

Bakterielle Infektionen stehen wesentlich seltener im Zusammenhang mit Non-Hodgkin-Lymphom als Virusinfektionen.
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Immunsuppression als Risikofaktor f�r das Non-Hodgkin-Lymphom
Immunsupprimierte Menschen, deren Abwehrsystem geschw�cht ist, tragen ein erh�htes Risiko f�r die Entwicklung eines Non-Hodgkin-Lymphoms. Dies ist wahrscheinlich darauf zur�ckzuf�hren, dass die Kontrolle der B-Zell-Vermehrung von der normalen Funktion der T-Zellen abh�ngt. Wenn die Funktion der T-Zellen beeintr�chtigt ist, wie es bei immunsupprimierten Menschen der Fall ist, k�nnen sich B-Zellen unkontrolliert teilen, und die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung eines Lymphoms steigt.
Eine der Hauptursachen einer immunosuppression sind die Medikamente, die verabreicht werden, um die Absto�ung eines Organtransplantats oder eines Knochenmarktransplantats zu verhindern. Patienten mit einem transplantierten Organ haben ein erh�htes Risiko, ein Non-Hodgkin-Lymphom zu entwickeln.
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