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Abdomen Bereich des Körpers unterhalb des Zwerchfells und oberhalb der Leiste. Enthält den Magen, Darm, Leber, Gallenblase, Nieren, Milz und andere Organe.

Brustkorb
Zwerchfell
Rumpf

Aggressiv Einer der beiden Hauptmalignitätsgrade des Non-Hodgkin-Lymphoms (wird auch als hochmaligne oder schnell wachsend bezeichnet).

Indolent

Akut Eine Erkrankung oder ein Symptom, das plötzlich beginnt und sich rasch verschlimmert.

Chronisch

Allgemeinanästhetikum Anästhetikum, das im ganzen Körper wirkt und Patienten in Schlaf versetzt. Es ermöglicht größere Operationen, ohne dass der Patient etwas davon spürt oder sich daran erinnert.

Lokalanästhetikum

Allogene Transplantation Entnahme gesunder Zellen oder Gewebe eines Spenders, um erkrankte Gewebe eines Patienten zu ersetzen. Der Spender kann ein naher Verwandter sein, meistens ein Bruder oder eine Schwester. Auch eine nicht verwandte Person, die jedoch passende Gewebemerkmale aufweisen muss, kann Gewebe spenden.

Autologe Transplantation

Alopezie Haarausfall, vor allem auf dem Kopf. Kann durch Krebsbehandlungen wie z.B. einige Formen der Chemotherapie und der Radiotherapie verursacht werden


Alternative Therapie Therapien auf der Grundlage einer Krankheitstheorie, die sich von der orthodoxen medizinischen Wissenschaft, die in den westlichen medizinischen Fakultäten gelehrt wird, unterscheiden. Beispiele sind Homöopathie, Akupunktur, die Anwendung pflanzlicher Arzneimittel und Techniken der Chiropraktik (man bezeichnet sie auch als komplementäre Therapien)


Analgetika Schmerzmittel wie Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen


Anämie Zustand, der durch einen Mangel an roten Blutkörperchen verursacht wird und zu Schwäche, Atemnot, Schwindel, Kopfschmerzen und Reizbarkeit führt


Anästhetika Medikamente, die Empfindungen und das Bewusstsein herabsetzen und dadurch z.B. Operationen ermöglichen, ohne dass der Patient Schmerzen empfindet.

Lokalanästhetikum
Allgemeinanästhetikum

Ann Arbor Ein Staging-System für das Hodgkin-Lymphom, das an der University of Michigan in Ann Arbor entwickelt und nach Weiterentwicklung weltweit für das Non-Hodgkin-Lymphom übernommen wurde.

Stadium

Ansprechen Beurteilung der Wirkung einer Behandlung auf eine Krankheit. Man unterscheidet das vollständige Ansprechen bzw. die komplette Remission (CR), die unbestätigte komplette Remission (UCR), die partielle Remission (PR), stabile Erkrankung (SD) und die progrediente (fortschreitende) Erkrankung (PD).

Remission

Ansprechrate Der prozentuale Anteil der Patienten, deren Erkrankung auf eine bestimmte Behandlung anspricht.

Ansprechen

Antiemetikum Medikament gegen Übelkeit und Erbrechen


Antigen Jede Substanz, die eine Immunreaktion auslösen kann. Hierzu zählen Proteine auf der Oberfläche von Bakterien, Viren oder anderen infektiösen Mikroorganismen sowie auf Tumorzellen oder körperfremden Zellen wie z.B. von transplantierten Organen. Auch Chemikalien, die nicht natürlich im Körper vorkommen, können Antigene sein.

Antikörper

Antikörper Protein, das vom Körper zur Bekämpfung von Infektionen produziert wird. Es bindet direkt an bestimmte Marker, so genannte Antigene, auf Objekten, die gewöhnlich nicht aus dem Körper selbst stammen oder unter normalen Umständen nicht vom Körper produziert werden, wie etwa Tumorzellen.

Antigen
Antikörpertherapie

Antikörpertherapie Behandlung einer Krankheit mit Antikörpern, die gezielt gegen krankmachende Zellen gerichtet sind. In der Krebsbehandlung zielt die Antikörpertherapie darauf ab, Tumorzellen abzutöten, ohne andere Zellen zu schädigen, oder das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen einen Tumor zu unterstützen. Beim Non-Hodgkin-Lymphom bindet sich ein Antikörperpräparat namens Rituximab gezielt an das CD20-Antigen auf Lymphomzellen. Die so markierte Zelle kann dann leichter erkannt und abgetötet werden.

Antikörper
Antigen

Autologe Transplantation Verfahren, bei dem die gesunden Zellen oder Gewebe eines Patienten zunächst entnommen und gelagert werden und dem Patienten später wieder zurückgegeben werden, um z.B. durch eine Hochdosis-Chemotherapie geschädigte Gewebe zu ersetzen.

Allogene Transplantation

Bakterien Eine große Gruppe von Mikroorganismen, die aus nur einer Zelle bestehen und nur unter dem Mikroskop erkennbar sind. Viele Bakterien können beim Menschen Krankheiten verursachen


BALT Lymphom BALT steht für Bronchus-assoziiertes lymphatisches Gewebe (im Englischen Bronchus-Associated Lymphoid Tissue). Ein BALT Lymphom ist ein Non-Hodgkin-Lymphom, das in der Lunge auftritt.


Behandlungszyklus Eine vollständige Abfolge von Behandlungseinheiten, die oft regelmäßig wiederholt werden. Zum Beispiel, eine komplette Strahlungsbehandlung kann mehrere Behandlungszyklen umfassen.


Beobachtendes Abwarten (watch-and-wait) Eine Strategie des Krankheitsmanagements, bei der Patienten ohne Symptome nicht aktiv behandelt werden, sondern regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen in die Ambulanz einbestellt werden


Biopsie Eingriff zur Entnahme von ein wenig Gewebe oder einigen Zellen zur Untersuchung unter dem Mikroskop


Biopsieprobe Probe von Zellen, die bei einer Biopsie aus dem Körper entnommen wurde, um festzustellen, ob eine Krankheit vorliegt


Blutbild Routineuntersuchung zur Bestimmung der Zahl der weißen Blutkörperchen, roten Blutkörperchen und Blutplättchen im Blut. Kann dem Arzt helfen, festzustellen, ob ein Patient unbedenklich mit einer bestimmten Therapie behandelt werden kann


Blutplättchen Ein Blutzelltyp, der eine wesentliche Rolle bei der Blutgerinnung spielt (wird auch als Thrombozyt bezeichnet)


Blutzelle Das Blut besteht aus dem flüssigen Plasma und den festen zellulären Bestandteilen, von denen es drei verschiedene Arten gibt – weiße Blutkörperchen (Leukozyten), rote Blutkörperchen (Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten)


Brustkorb Bereich des Rumpfs oberhalb des Zwerchfells und unterhalb des Halses. Enthält die Lungen, das Herz und andere Organe.

Abdomen
Rumpf

B-Symptome Drei Symptome des Non-Hodgkin-Lymphoms, die bei der Bestimmung des Stadiums der Erkrankung berücksichtigt werden. B-Symptome sind Fieber, Nachtschweiß und unerklärbarer Gewichtsverlust. So etwas wie A- oder C-Symptome gibt es nicht.


Burkitt-Lymphom Ein hochaggressiver Typ von Non-Hodgkin-Lymphom, der vor allem bei jüngeren Menschen vorkommt


B-Zelle Ein Typ von weißen Blutzellen, die an der Bekämpfung von Krankheiten beteiligt sind. Als einer der beiden Haupttypen der Lymphozyten bilden die B-Zellen (oder B-Lymphozyten) als Reaktion auf Antigene die Antikörper. Die meisten Non-Hodgkin-Lymphome gehen von den B-Zellen aus.

T-Zelle

Chemoprotektiva Medikamente zum Schutz des Körpers vor den Auswirkungen von Chemotherapeutika. Hierzu zählen z.B. Antiemetika


Chemotherapie Chemotherapie bedeutet wörtlich ‘Behandlung mit Medikamenten’, steht hier jedoch für die Behandlung mit Krebsmitteln oder ‘zytotoxischen’ Medikamenten (Zytostatika). Das Ziel der Chemotherapie beim Non-Hodgkin-Lymphom ist, die schnell wachsenden Lymphomzellen im ganzen Körper zu schädigen und abzutöten


Chronisch Eine Erkrankung oder ein Zustand, der eine lange Zeit anhält oder fortschreitet.

Akut

Computerised Axial Tomography (CAT) Siehe Computertomogramm

Computertomogramm oder CT-Untersuchung

Computertomogramm oder CT-Untersuchung Eine Art von Röntgenuntersuchung, die eine Reihe von Bildern verschiedener ‘Schichten’ des Körpers erzeugt und daraus ein dreidimensionales aufbaut


Diffuses, großzelliges B-Zell-Lymphom Häufigster Typ des aggressiven Non-Hodgkin-Lymphoms.

Aggressiv

DNA Abkürzung für die im Zellkern enthaltene Desoxyribonukleinsäure. Die DNA besteht aus langen Ketten von genetischem Code, der die Vorlage für alle Proteine und damit auch für alles Leben ist.

Gen

Ein-Jahres-Überleben Der Anteil der Patienten, die nach einer bestimmten Behandlung einer Krankheit ein Jahr überleben


Einwilligung nach Aufklärung Die ethische und gesetzliche Forderung, dass ein Patient erst dann in einen medizinischen Eingriff einwilligt, wenn ihm alle potenziellen Risiken und Vorteile erläutert worden sind


Ereignisfreies Überleben Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient ohne unerwünschte Ereignisse, wie z.B. ein Rückfall oder der Beginn einer neuen Behandlung, überlebt


Erhaltungstherapie Behandlung von Patienten in Remission, um Rückfällen (Rezidiven) vorzubeugen


Feinnadelaspirations-biopsie Eine Art von Biopsie, bei der Zellen mit einer feinen Nadel aus einem Gewebe, wie z.B. einem geschwollenen Lymphknoten, entnommen werden, damit sie unter dem Mikroskop untersucht werden können


Fieber Fieber ist eine Körpertemperatur über dem Normalwert von 37°C. Fieber kann zwar auch von anderen Krankheiten, vor allem Infektionen, verursacht werden, ist aber dennoch eines der ‘B-Symptome’ beim Non-Hodgkin-Lymphom.

B-Symptome

Follikel Eine Ansammlung von Zellen, die eine organisierte Untereinheit in einem Lymphknoten bilden. Beim follikulären Non-Hodgkin-Lymphom ist ein Follikel eine Ansammlung von Krebszellen


Follikuläres Lymphom Häufigste Form des indolenten Non-Hodgkin-Lymphoms.

Follikel
Indolent

Galliumszintigramm Methode zur Erzeugung von Bildern innerer Organe des Körpers. Bei der Untersuchung wird eine radioaktive Form des natürlich vorkommenden Metalls Gallium in eine Vene injiziert und etwa 72 Stunden später eine Aufnahme angefertigt


Gastroskopie Visuelle Untersuchung des Magens mit einem speziellen Schlauch mit einer Kamera an der Spitze. Dieses so genannte Gastroskop wird durch die Speiseröhre (Ösophagus) in den Magen eingeführt. Es können auch Biopsien des Magengewebes entnommen werden.

Biopsie

Gen DNA-Abschnitte, die den ‘Code’ für die vom Körper produzierten Proteine enthalten. Geschädigte Gene können Krankheiten verursachen, indem Proteine mit gestörter Funktion oder in zu geringen oder zu großen Mengen gebildet werden


Gutartiger Tumor Nicht krebsartige Geschwulst, die sich nicht in andere Körperteile ausbreitet


Hämatologe Arzt, der sich auf die Erforschung und Behandlung von Blutkrankheiten spezialisiert hat


Heilung Bei der Behandlung von Krankheiten wie dem Non-Hodgkin-Lymphom bedeutet Heilung, dass keine Zeichen der Erkrankung mehr im Körper vorhanden sind und genügend Zeit verstrichen ist, um annehmen zu können, dass die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftretens gering ist.


Hochdosistherapie Chemotherapie und/oder Strahlentherapie in höheren Dosen als normal, mit anschließender Knochenmark- oder peripherer Blutstammzelltransplantation.

Knochenmark-transplantatation
Periphere Blutstammzell-transplantation (PBST, PBSCT)PBSCT)`

Hodgkin-Lymphom Bösartige Krankheit der Lymphknoten, die durch eine schmerzlose Schwellung von Lymphgeweben und Milz gekennzeichnet ist. Tritt am häufigsten im Alter zwischen 15 und 35 Jahren auf. Die Symptome sind u.a. Fieber, Gewichtsverlust, Anämie und Nachtschweiß. Wird auch als Hodgkin-Krankheit bezeichnet.

Lymphknoten
Milz
Anämie
Nachtschweiß
Non-Hodgkin-Lymphom

Immunreaktion Grad der Aktivität des Immunsystems gegen eine Erkrankung oder einen Fremdkörper


Immunsuppression Schwächung des Immunsystems, sodass es nicht mehr mit voller Kraft auf Fremdkörper und Krankheiten reagieren kann. Die Ursache können z.B. Mikroorganismen sein, die das Immunsystem angreifen, wie etwa HIV oder Medikamente, wie sie nach einer Organtransplantation oder bei einer Chemotherapie eingesetzt werden


Immunsystem Das System des Körpers, das zur Abwehr von Infektionen und einigen anderen Arten von Erkrankungen wie etwa Krebs dient. Es besteht aus Zellen, die allgemein auf Fremdstoffe oder Mikroorganismen, die in den Körper eindringen, reagieren und Zellen, die eine spezifischere Reaktion auf einen Fremdorganismus oder eine geschädigte Zelle hervorrufen.


Immuntherapie Behandlungen, die direkt das Immunsystem beeinflussen. Es kann sich um Therapien handeln, die eine Immunreaktion auslösen, eine bereits ablaufende Reaktion verstärken oder eine Reaktion unterdrücken


Impfstoff Eine Substanz, die entwickelt wurde, um eine spezifische Reaktion des Immunsystems auf eine Krankheit oder einen Tumor auszulösen


Indolent Einer der beiden Malignitätsgrade des Non-Hodgkin-Lymphoms (wird auch als niedrigmaligne oder langsam wachsend bezeichnet)

Aggressiv

Infusion Gabe einer Flüssigkeit, die meist ein Medikament enthält, über einen Katheter in eine Vene, und zwar entweder mit Hilfe einer Pumpe oder nur durch die Schwerkraft


International Prognostic Index oder IPI Fünf Faktoren, mit denen Ärzte vorhersagen können, wie gut ein Patient mit Non-Hodgkin-Lymphom auf die Behandlung ansprechen wird und wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls (Rezidivs) sein wird


Intravenöse Injektion Gabe einer Flüssigkeit, die meist ein Medikament enthält, mit einer Spritze oder über einen Katheter in eine Vene


Inzidenz Die Anzahl der neu auftretenden Fälle einer Krankheit in einer Bevölkerung über einen bestimmten Zeitraum hinweg, meist innerhalb eines Jahres. Daten über die Inzidenz von Krebserkrankungen werden in regionalen oder nationalen Krebsregistern geführt


Karzinogen Jeder Stoff, der Krebs verursacht


Katheter Dünner, biegsamer Schlauch, der in den Körper eingeführt wird, um Flüssigkeiten in den Körper ein- oder aus dem Körper auszuleiten oder um einen Zugang für spätere Injektionen zu schaffen


Klinisch Bezieht sich auf die Untersuchung und Behandlung von Patienten


Klinische Fachschwester Eine Krankenschwester, die sich auf ein bestimmtes Gebiet der Medizin spezialisiert hat. In einigen Ländern ist die klinische Fachschwester in der Lymphom-Ambulanz meist der Hauptansprechpartner für die Patienten


Klinische Studie Eine Forschungsstudie zur Beurteilung neuer Wege der Erkennung, Vorbeugung, Diagnose oder Behandlung einer Krankheit. In klinischen Studien beim Non-Hodgkin-Lymphom wird häufig eine neue Behandlung mit einer Standardtherapie verglichen. Es gibt vier Arten oder ‘Phasen’ der klinischen Prüfung. Siehe Klinische Studien.


Knochenmark Weiches Gewebe im Inneren der Knochen. Hier werden Blutzellen gebildet und reifen heran, bevor sie in die Blutbahn gelangen


Knochenmarkaspiration oder -biopsie Entnahme einer Probe des Knochenmarks mit einer Nadel, normalerweise aus dem Hüftknochen


Knochenmark-transplantatation Verfahren, bei dem Zellen aus dem Knochenmark entnommen und dem Patienten transplantiert werden, nachdem mittels Hochdosis-Chemotherapie das Knochenmark zerstört wurde. Die transplantierten Zellen stellen das zerstörte Knochenmark wieder her.

Periphere Blutstammzell-transplantation (PBST, PBSCT)PBSCT)`

Kombinations-chemotherapie Anwendung von mehr als einem Chemotherapeutikum bei einer Behandlung, um die Erfolgschancen zu verbessern


Komplette Remission (CR) Wenn alle Zeichen des Non-Hodgkin-Lymphoms verschwunden sind. Man bezeichnet dies auch als vollständiges Ansprechen.

Remission

Krankheitsprogression Wenn ein Krebs weiterwächst oder sich ausbreitet und von einem Stadium ins nächste übergeht


Krebs Eine Gruppe von Erkrankungen, die durch anormales und unkontrolliertes Wachstum von Zellen, die häufig Geschwülste oder Tumore bilden, gekennzeichnet sind. Es gibt mehr als 100 Krebskrankheiten, und der jeweilige Name hängt davon ab, von welchem Organ oder welcher Zellart der Krebs ausgeht, wie z.B. von der Lunge oder dem lymphatischen System


LDH-Bluttest Einfacher Test zur Messung der Menge der Substanz Laktatdehydrogenase (LDH) im Blut. Beim Non-Hodgkin-Lymphom kann der Test Aufschluss darüber geben, wie aktiv die Krankheit ist und wie weit sie sich im Körper ausgebreitet hat


Lebensqualität Die Gesamtzufriedenheit eines Patienten mit dem Leben. Wird in einigen klinischen Studien abgesehen von den Symptomen des Patienten gemessen, um die Auswirkung der Krankheit und ihrer Behandlung auf das Alltagsleben des Patienten zu beurteilen


Leberfunktionstests Eine Reihe von relativ einfachen Bluttests zur Messung verschiedener Substanzen im Blut, die Aufschluss darüber geben, wie gut die Leber funktioniert


Leiste Bereich des Körpers unterhalb des Abdomens und oberhalb der Beine. Enthält die Geschlechtsorgane und die Hüften.

Abdomen
Rumpf

Leukämie Krebserkrankung von Blutzellen. Betrifft die Leukozyten oder weißen Blutkörperchen und das Knochenmark, wo sie heranreifen und sich entwickeln.


Lokalanästhetikum Schaltet die Empfindungen in einem bestimmten Teil des Körpers aus. Ermöglicht kleinere Eingriffe bzw. solche, bei denen der Patient wach bleiben muss, ohne dass der Patient Schmerzen verspürt.

Allgemeinanästhetikum

Lokalisierter Krebs Krebserkrankung, die noch auf die Stelle beschränkt ist, an der sie entstanden ist, und sich noch nicht in andere Organe oder Gewebe ausgebreitet hat


Lumbalpunktion Einfacher Eingriff zur Entnahme einer geringen Menge der Flüssigkeit, die das Rückenmark umgibt. Wird üblicherweise durchgeführt, indem eine dünne Nadel in der Kreuzregion eingeführt wird


Lumpektomie Entfernung eines Tumors mit ein wenig gesundem Gewebe darum herum


Lymphadenektomie Lymphknotendissektion, d.h. eine Operation, bei der Lymphknoten entfernt und untersucht werden, um zu sehen, ob eine Krebserkrankung vorliegt


Lymphangiogramm Eine Art Röntgenuntersuchung, bei der eine Art Farbstoff in die Lymphgefäße injiziert wird, damit diese und die Lymphknoten auf Röntgenbildern dargestellt werden


Lymphatisches System Teil des Immunsystem des Körpers. Umfasst die Lymphgefäße, durch die Lymphe fließt, die Lymphknoten und einige andere Organe des Körpers, wie z.B. Milz und Thymus


Lymphe Die Flüssigkeit, die durch die Lymphgefäße fließt. Sie enthält Lymphozyten, Fett und andere Substanzen.

Lymphozyt

Lymphgefäße Gefäße, durch die die so genannte Lymphe oder Lymphflüssigkeit fließt


Lymphknoten Kleine, bohnenförmige Ansammlung von Lymphozyten, die in den Verlauf der Lymphgefäße zwischengeschaltet sind. Lymphknoten wirken als Filter, die Abfallprodukte und infektiöse Mikroorganismen einfangen. Sie werden fälschlicherweise auch als Lymphdrüsen bezeichnet.


Lymphoblastisches Lymphom Ein aggressiver Typ von Non-Hodgkin-Lymphom und häufigste Form dieser Erkrankung bei Kindern


Lymphödem Schwellung im Arm oder Bein durch vermehrte Ansammlung von Lymphflüssigkeit, nachdem Lymphknoten aus der Achselhöhle oder der Leiste entfernt wurden


Lymphom Krebs der Zellen des lymphatischen Systems, unter anderem das Hodgkin-Lymphom und das Non-Hodgkin-Lymphom.

Lymphatisches System
Hodgkin-Lymphom
Non-Hodgkin-Lymphom

Lymphozyt Ein Typ von weißen Blutkörperchen, der an der Bekämpfung von Infektionen und Krankheiten beteiligt ist. Es gibt zwei Arten von Lymphozyten, B-Zellen und T-Zellen, und beide spielen im Immunsystem eine wichtige Rolle


Magnetresonanz-tomographie oder MRT Verfahren unter Verwendung von Magnetfeldern zur Erzeugung von Bildern verschiedener ‘Schichten’ des Körpers, sodass ein dreidimensionales Bild entsteht. Das Verfahren wird allgemein auch als Kernspintomographie bezeichnet


Maligner Tumor Unkontrolliertes Wachstum von Krebszellen, die sich im ganzen Körper ausbreiten


Malignitätsgrad Eines der Hauptkriterien zur Klassifikation von Non-Hodgkin-Lymphomen. Ermöglicht die Charakterisierung eines Non-Hodgkin-Lymphoms als indolent oder aggressiv.

Indolent
Aggressiv

MALT-Lymphom Ein Typ von Non-Hodgkin-Lymphom, der bestimmte Organe befällt, vor allem den Magen, aber auch die Speicheldrüsen, die Schilddrüse und die Lungen können betroffen sein


Mantelzell-Lymphom Eine relativ seltene, doch recht aggressive Form des Non-Hodgkin-Lymphoms, die von den B-Zellen ausgeht


Medianes Überleben Zeitraum nach der Diagnose oder Behandlung, nach dem die Hälfte der Patienten mit einer bestimmten Krankheit noch am Leben sind


Metastatischer Krebs Wenn sich ein Krebs von der Stelle, an der er entstanden ist, in andere Teile des Körpers ausbreitet. Der Begriff wird vor allem für solide Tumoren verwendet und seltener beim Non-Hodgkin-Lymphom


Milz Organ, das im linken Oberbauch hinter dem Magen sitzt. Es gehört zum Immunsystem


Minimale Resterkrankung Wenn nach der Behandlung nur noch sehr wenige Krebszellen im Körper zurückbleiben. Sie sind mit diagnostischen Standardgeräten nur schwer zu entdecken


Monoklonaler Antikörper Ein aus einer Zelle hervorgegangener Antikörper eines ganz bestimmten Typs. Kann zur Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms eingesetzt werden. In diesem Fall soll der monoklonale Antikörper eine bestimmte Zielstruktur auf der Oberfläche der Krebszellen erkennen. Er bindet an dieses Protein auf der Zelloberfläche und bewirkt dadurch, dass die Zelle zerstört werden kann.

Antikörper

Morbidität Die Anzahl der Patienten, die von einer bestimmten Krankheit betroffen sind. Wird normalerweise pro 100.000 Menschen berechnet


Mortalität Die Anzahl der Todesfälle bei Patienten mit einer bestimmten Erkrankung in einem bestimmten Zeitraum


Nachtschweiß Übermäßiges nächtliches Schwitzen. Kann zwar auch durch andere Erkrankungen verursacht werden, ist aber dennoch eines der ‘B-Symptome’ beim Non-Hodgkin-Lymphom.

B-Symptome

Nahrungsergänzung Vitamine und Mineralstoffe, die zur Aufrechterhaltung der normalen Funktionen des Körpers beitragen. Sie sind normalerweise unnötig, wenn auf eine ausgewogene Ernährung geachtet wird


Nebenwirkung Unerwünschte Wirkung eines Medikaments, die zusätzlich zur erwünschten Wirkung der Behandlung einer Krankheit auftritt. Beispiele beim Non-Hodgkin-Lymphom sind Haarausfall und Übelkeit infolge der Chemotherapie


Nierenfunktionstests Einfache Blut- und Urintests zur Messung verschiedener Substanzen, die Aufschluss darüber geben, wie gut die Nieren funktionieren


Non-Hodgkin-Lymphom Krebs der Lymphozyten, eines Typs von weißen Blutkörperchen. Das Non-Hodgkin-Lymphom ist eine der beiden Hauptgruppen von Lymphomen (die andere ist das Hodgkin-Lymphom). Es gibt viele Formen von Non-Hodgkin-Lymphomen, und die meisten betreffen die B-Zellen. Es wird mit NHL abgekürzt.

Hodgkin-Lymphom

Onkologe Arzt, der sich auf die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert hat


Palliativ Behandlung, die nicht auf die Heilung einer Krankheit abzielt, sondern nur darauf, die Symptome des Patienten zu lindern


Partielle Remission Schrumpfen eines geschwollenen Lymphknotens infolge der Therapie, ohne dass die Schwellung jedoch ganz abklingt. Wird auch als partielles Ansprechen bezeichnet.

Remission
Lymphknoten

Pathologe Arzt, der sich auf die Erforschung von Krankheiten durch Untersuchung von Gewebeproben aus dem Körper spezialisiert hat


Periphere Blutstammzell-transplantation (PBST, PBSCT) Eine Form der Transplantation, bei der die Stammzellen aus dem Blut gewonnen werden, nachdem sie aus dem Knochenmark ‘mobilisiert’ wurden. Nach der Hochdosis-Chemotherapie werden die Stammzellen (das Transplantat) dem Patienten wieder infundiert. Dieses Verfahren hat die Knochenmarktransplantation weitgehend ersetzt. Die PBSCT kann allogen oder autolog sein.

Infusion
Hochdosistherapie
Knochenmark-transplantatation
Allogene Transplantation
Autologe Transplantation

Placebo Eine Tablette oder Behandlung, die keinen arzneilich wirksamen Bestandteil enthält. Sie wird Patienten in klinischen Studien als Medikation gegeben, um festzustellen, ob ein echtes Medikament, das andere Patienten erhalten, wirksam ist. In klinischen Studien bei Krebs wird aus ethischen Erwägungen normalerweise kein Placebo verwendet


Plasma Klare, gelbliche Flüssigkeit des Blutes, in der die Blutzellen durch den Körper zirkulieren. Enthält eine große Zahl von Zellen und Proteinen


Positronenemissions- tomographie oder PET Ein Verfahren zur Erzeugung von Bildern der inneren Organe, bei dem eine Form von Glukose in den Körper injiziert wird. Wenn der Körper die Glukose verwertet oder metabolisiert, zeigt sich dies auf den aufgenommenen Bildern. Mit diesem Verfahren kann der Arzt zwischen einem aktiven Non-Hodgkin-Lymphom und geschwollenen Lymphknoten, die nicht mehr aktiv befallen sind, unterscheiden


Prävalenz Die Anzahl an Fällen einer Krankheit in einer Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Analog zur Inzidenz werden auch Daten über die Prävalenz von Krebserkrankungen in regionalen oder nationalen Krebsregistern geführt


Prognose Wahrscheinlicher Ausgang einer Erkrankung. Wird u.a. danach bestimmt, welche Symptome ein Patient hat, wie lange der Patient bereits an der Krankheit leidet sowie nach dem Alter


Progressionsfreies Überleben Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient überlebt, ohne dass sich die Krankheit verschlimmert


Protein Eine riesige Familie von Molekülen, die als Bausteine des menschlichen Körpers dienen. Jedes Protein wird durch ein eigenes Gen codiert, das aus DNA besteht. Antikörper sind z.B. Proteine.

DNA
Gen
Antikörper

Pruritus Juckreiz; kann ein Symptom beim Non-Hodgkin-Lymphom sein, aber auch durch verschiedene andere Erkrankungen verursacht werden, wie etwa allergische Reaktionen auf Chemo- oder Immuntherapien


Pyrexie Fieber, oder anormal hohe Körpertemperatur. Ist eines der B-Symptome beim Non-Hodgkin-Lymphom, die zur Beurteilung des Stadiums der Erkrankung herangezogen werden


Radioimmuntherapie Behandlung, bei der ein radioaktives Material an einen monoklonalen Antikörper gekoppelt wird, der spezifisch an Krebszellen bindet. Die Radioaktivität tötet dann die umgebenden Zellen ab


Radiotherapeut Arzt, der sich auf die Radiotherapie von Krebserkrankungen spezialisiert hat (wird auch als Radioonkologe bezeichnet)


Radiotherapie Therapie, bei der Strahlung, wie z.B. Röntgenstrahlen, eingesetzt werden, um Krebszellen abzutöten oder ihr Wachstum und ihre Entwicklung zu hemmen


Randomisierte klinische Studie Klinische Studie, in der die Patienten nach Zufallskriterien den verschiedenen Behandlungen zugeteilt werden. Dies bedeutet, dass die Patientengruppen einander ähnlicher und die Ergebnisse besser vergleichbar sind


Refraktärer Krebs Krebserkrankung, die auf eine bestimmte Behandlung nicht mehr anspricht. In diesen Fällen kann eine andere Behandlung in Betracht gezogen werden


Regression Verringerung der Symptome eines Patienten oder Verlangsamung des Fortschreitens einer Krankheit


Remission Ein krankheitsfreier Zeitraum nach erfolgreicher Behandlung, wenn der Patient keine Symptome mehr hat. Auf eine Remission kann ein Rezidiv folgen, oder man kann, wenn über längere Zeit kein Rückfall auftritt, von einer Heilung sprechen


Remissionsrate Der Anteil der Patienten, die nach einer bestimmten Behandlung einer Krankheit eine Remission erreichen.

Remission

Resektion Chirurgische Entfernung eines Gewebeareals oder eines ganzen Organs, häufig zur Untersuchung durch einen Pathologen, um festzustellen, ob durch die Operation der gesamte Tumor entfernt wurde


Resterkrankung Krebszellen, die nach einer Behandlung im Körper zurückbleiben.


Rezidiv Von einem Rezidiv spricht man, wenn nach einem krankheitsfreien Zeitraum, einer so genannten Remission, wieder Zeichen oder Symptome eines Tumorwachstums zu beobachten sind.

Rückfall

Risikofaktor Alles was die Wahrscheinlichkeit einer Person, eine bestimmte Krankheit zu entwickeln, erhöht, obwohl es sich nicht notwendigerweise um eine Ursache der Krankheit handeln muss


Röntgenaufnahme Eine Untersuchung, bei welcher der Körper mit Strahlen durchleuchtet wird, um ein Bild der Organe und Knochen im Körperinneren zu erzeugen. Kann verwendet werden, um Tumoren im Körper zu erkennen


Rotes Blutbild Untersuchung zur Bestimmung der Zahl der roten Blutkörperchen im Blut (Erythrozytenzählung)


Rotes Blutkörperchen Dieser Typ von Blutzellen enthält Hämoglobin, das den Sauerstoff durch den Körper transportiert. Rote Blutkörperchen werden auch als Erythrozyten bezeichnet


Rückfall Das Wiederauftreten einer Krebserkrankung, wie z.B. eines Non-Hodgkin-Lymphoms, nach einem krankheitsfreien Zeitraum, einer so genannten Remission.

Rezidiv

Rumpf Körperstamm mit Brustkorb und Abdomen, ohne Hals, Kopf und Gliedmaßen. Enthält alle wichtigen Organe des Körpers, wie etwa Herz, Lungen, Magen, Leber, Nieren und Milz.

Brustkorb
Abdomen
Zwerchfell

Salvage-Therapie Eine zweite (sekundäre) oder spätere Therapie, meist mit höheren Dosen und/oder mehreren Medikamenten, die nach Versagen einer Standardtherapie wirksam sein kann


Selbsthilfegruppe Eine Gruppe von Menschen, die sich regelmäßig treffen, um ihre Erfahrungen mit einer Krankheit, wie z.B. dem Non-Hodgkin-Lymphom, auszutauschen. Wird häufig von Krankenhäusern oder ehemaligen Patienten ins Leben gerufen, um Betroffenen zu helfen, mit den Auswirkungen einer Krankheit auf ihr Leben besser fertig zu werden


Splenektomie Chirurgische Entfernung der Milz. Wird gelegentlich durchgeführt, wenn sich ein Non-Hodgkin-Lymphom z.B. aus den Lymphknoten in die Milz ausgebreitet hat


Stabile Erkrankung Non-Hodgkin-Lymphom, dessen Schweregrad weder ab-noch zunimmt


Stadium Eine der wichtigsten Methoden zur Kennzeichnung eines Non-Hodgkin-Lymphoms. Das Stadium gibt an, wie viele Gruppen von Lymphknoten befallen sind, ob das Lymphom noch auf die Lymphknoten beschränkt ist oder sich bereits in andere Organe ausgebreitet hat und ob das Lymphom das Zwerchfell überschritten hat. Das Stadium kann auch angeben, ob bestimmte Symptome, wie z.B. B-Symptome vorliegen.

B-Symptome
Zwerchfell

Stammzellen Unreife Zellen, die vor allem im Knochenmark, aber auch im Blut zu finden sind. Stammzellen haben das Potenzial, sich zu unterschiedlichen Arten von Zellen zu entwickeln und können somit zur Regeneration des Immunsystems nach einer Erkrankung oder Chemotherapie beitragen


Stammzell-Rescue-Therapie Stammzelltransplantation mit eigenen Zellen oder Zellen eines passenden Spenders, nachdem ein Patient eine Hochdosis-Chemotherapie erhalten hat, die das Knochenmark zerstört. Der Patient wird praktisch aus seiner Infektionsanfälligkeit gerettet (‘rescued’).

Hochdosistherapie
Knochenmark

Steroide Medikamente zur Behandlung schwerer Entzündungen. Steroide können in Kombination mit einer Chemotherapie zur Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms eingesetzt werden


Symptom Eine mit einer Krankheit zusammenhängende Veränderung, die der Patient bemerkt


Systemisch Etwas das den ganzen Körper betrifft und nicht nur einen Teil davon. Der Begriff bezieht sich meist auf eine Krankheit


Terminal Stadium einer Krankheit, in dem der Patient nur noch eine kurze vorhersagbare Lebenserwartung hat


Therapieschema Die Kombination von Präparaten, die zur Behandlung einer Krankheit eingesetzt wird, und die Art und Weise, in der sie verabreicht werden


Thymus Organ im oberen Bereich des Brustkorbs, das zum Immunsystem gehört


Toxizität Schaden, den eine Behandlung durch ihre Nebenwirkungen anrichtet


Tumour Eine krankhafte Ansammlung von Zellen infolge einer unkontrollierten Zellteilung; häufig bilden sie eine Geschwulst. Tumoren können gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein


T-Zelle Ein Typ von weißen Blutzellen, die an der Bekämpfung von Infektionen und anderen Krankheiten beteiligt sind. T-Zellen sind einer der beiden Haupttypen von Lymphozyten. Im Gegensatz zu den B-Zellen töten sie Tumorzellen und virusinfizierte Zellen direkt ab.

B-Zelle

Übelkeit Unwohlsein oder Brechreiz. Bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom kann es während der Behandlung mittels Chemotherapie oder Radiotherapie zur Übelkeit kommen, die durch Antiemetika gelindert werden kann


Ultraschalluntersuchung Ein Verfahren zur Erzeugung von Bildern der inneren Organe des Körpers unter Verwendung von Schallwellen, die von den verschiedenen Geweben und Organen als Echos zurückgeworfen werden. Diese Echos werden dann von einem Computer in Bilder umgewandelt.


Unerwünschte Wirkung Siehe Nebenwirkung

Nebenwirkung

Virus Ein infektiöses Agens, das zu klein ist, um unter einem normalen Mikroskop erkennbar zu sein und das nur Erbgut wie z.B. DNA innerhalb einer Proteinhülle enthält. Viren können zwar beim Menschen Infektionen verursachen, doch abgeschwächte Viren können verwendet werden, um die Reaktion des Immunsystems auf eine Krankheit zu verstärken.

DNA
Immunsystem

Weißes Blutbild Eine Untersuchung zur Bestimmung der Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytenzählung)


Weißes Blutkörperchen Eine der verschiedenen Arten von Blutzellen, die am Immunsystem beteiligt sind. Die Lymphozyten zählen z.B. zu den weißen Blutkörperchen.

Lymphozyt

Wirksamkeit Fähigkeit einer Behandlung, die gewünschte vorteilhafte Wirkung zu erzielen


Zeichen Jeder Hinweis auf das Vorhandensein einer Störung oder Erkrankung, der von einem Arzt festgestellt wird, vom Patienten dagegen nicht unbedingt immer bemerkt wird, z.B. eine auf einem Röntgenbild oder bei der klinischen Untersuchung festgestellte Anomalie


Zeit bis zum Therapieversagen Zeit, die verstreicht, bis eine bestimmte Therapie einer Krankheit nicht mehr wirksam ist


Zeit bis zur Progression Zeit, die nach der Behandlung einer bestimmten Krankheit verstreicht, bis der Schweregrad der Krankheit von einem Stadium ins nächste übergeht


Zelle The building blocks of all organs and tissues, including the heart, lungs, blood and skin. Cells contain the genetic code (DNA), which codes for all the different proteins in the body


Zentralvenöser oder ‘Hickman’-Katheter Ein spezieller Katheter, der in eine große Vene eingeführt wird, wie z.B. im oberen Brustbereich, und dort tage- oder wochenlang liegen bleibt, damit Ärzte Medikamente verabreichen und Proben entnehmen können, ohne jedes Mal eine Nadel einstechen zu müssen


Zwerchfell Der Muskel unterhalb der Lungen, der den Brustkorb vom Abdomen trennt und die Atmung unterstützt. Ob ein Non-Hodgkin-Lymphom das Zwerchfell überschritten hat, ist eines der Hauptmerkmale, die beim Staging eine Rolle spielen.

Brustkorb
Abdomen

Zytostatikum Substanz mit toxischer oder giftiger Wirkung auf Zellen, die dadurch absterben. Chemotherapeutika sind oft toxisch für Krebszellen, die sich rasch teilen