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Einleitung
Viele Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom fragen sich, in welcher Weise sie wohl ihre Lebensweise aufgrund ihrer Krankheit oder deren Behandlung umstellen m�ssen. Die notwendigen Umstellungen sind von Patient zu Patient verschieden, da jeder andere Erfahrungen mit dem Non-Hodgkin-Lymphom macht.
Es kann zwar nicht f�r alle Patienten verallgemeinert werden, doch Patienten mit indolentem Non-Hodgkin-Lymphom haben oft �ber lange Zeit relativ geringf�gige Symptome, sodass mitunter eine Strategie des beobachtenden Abwartens (so genannte 'watch and wait' Strategie) verfolgt wird, bis eine Behandlung unvermeidlich wird. Dagegen m�ssen Patienten mit aggressiven Formen der Erkrankung in der Regel umgehend behandelt werden, obwohl die Aussichten auf eine Heilung bei ihnen sogar h�her sind.
Die Auswirkungen auf das Leben sind oft auch zu unterschiedlichen Zeiten verschieden � so k�nnen zum Beispiel w�hrend der Behandlung viele Umstellungen in der Lebensweise erforderlich sein, w�hrend nach der Behandlung viele Menschen mit Non-Hodgkin-Lymphom in der Lage sind, ein normales oder beinahe normales Leben zu f�hren.
Das Wichtigste f�r Patienten, ihre Angeh�rigen und Betreuer ist eine positive Einstellung. Das �rzteteam sorgt gemeinsam mit dem Patienten daf�r, dass dieser die bestm�gliche Behandlung erh�lt, und Familienangeh�rige, Freunde und Selbsthilfegruppen k�nnen wertvolle Hilfe, Sicherheit und Unterst�tzung geben.
H�ufige Fragen zu Aspekten des Lebens mit dem Non-Hodgkin-Lymphom
Der wichtigste Aspekt f�r Patienten und deren Familienangeh�rigen und Betreuer ist daran zu denken, dass sie eine positive Haltung haben sollten.
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Es ist unm�glich, eindeutige Antworten auf die h�ufigen Fragen von Menschen mit Non-Hodgkin-Lymphom nach den Auswirkungen der Krankheit und ihrer Behandlung auf ihr Leben zu geben. Denn jeder einzelne Patient macht ganz andere Erfahrungen mit der Erkrankung. H�ufig gestellte Fragen zum Leben mit Non-Hodgkin-Lymphom betreffen:
- Die Auswirkungen der Krankheit oder ihrer Behandlung auf Arbeit und Beruf
- Die Frage, ob den Patienten finanzielle Leistungen zustehen
- Die Auswirkungen der Krankheit oder ihrer Behandlung auf das Autofahren
- Die Auswirkungen der Krankheit oder ihrer Behandlung auf den Urlaub
Dar�ber hinaus wollen Patienten oft wissen, ob sich ihre Behandlung auf ihre Fruchtbarkeit oder ihr Geschlechtsleben auswirkt. Au�erdem wollen sie wissen, ob sie noch eine Lebensversicherung abschlie�en k�nnen. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass die Patienten mit dem Behandlungsteam im Krankenhaus oder mit ihrem Hausarzt �ber solche Fragen sprechen.

Wie wirkt sich das Non-Hodgkin-Lymphom auf Arbeit und Beruf aus?
Patienten mit indolentem Non-Hodgkin-Lymphom haben oft �ber relativ lange Zeit nur geringf�gige Symptome und k�nnen deshalb nach der Diagnose der Krankheit h�ufig normal weiter ihrem Beruf nachgehen. Da das aggressive Non-Hodgkin-Lymphom meist von Anfang an Symptome verursacht und umgehend behandelt werden muss, m�ssen die Betroffenen mit dieser Form der Krankheit unter Umst�nden zeitweise oder h�ufiger arbeitsfrei nehmen.
Viele Patienten sind jedoch in der Lage, w�hrend der Behandlung weiter ihrer normalen Arbeit nachzugehen, insbesondere j�ngere Patienten zwischen den Behandlungszyklen. Andere m�ssen wegen der Behandlung oder ihrer Nebenwirkungen vor�bergehend arbeitsfrei nehmen. Es hilft jedoch den Patienten oft, wenn sie, soweit dies m�glich ist, weiter ihrem Beruf nachgehen, da es ihnen ein gewisses Gef�hl der Normalit�t gibt und sie ermutigt, eine positive Einstellung zu ihrer Krankheit einzunehmen.
Zur Arbeit zu gehen ist oft hilfreich, das es das Gef�hl eines normalen Lebens verleiht.
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Es empfiehlt sich normalerweise, fr�hzeitig mit dem Arbeitgeber �ber die neue Situation zu sprechen und nicht zu warten, bis Probleme auftauchen. Viele Menschen sind angenehm �berrascht, wie verst�ndnisvoll ihr Arbeitgeber sein kann, und auch Arbeitskollegen k�nnen eine wertvolle St�tze bei der Bew�ltigung der Krankheit sein. Je nach Situation kann es angebracht sein, �ber k�rzere Arbeitszeiten nachzudenken oder vielleicht sogar gelegentlich von zu Hause aus zu arbeiten.
Arbeitgeber d�rfen einen Mitarbeiter wegen einer Erkrankung nicht rechtswidrig behandeln oder in irgendeiner Weise diskriminieren. Falls dies Probleme aufwirft, wei� das Behandlungsteam oder der Hausarzt normalerweise, an wen man sich in einem solchen Fall wenden sollte. Auch Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen k�nnen weiterhelfen.
Haben Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom Anspruch auf finanzielle Leistungen?
Viele Menschen mit Non-Hodgkin-Lymphom machen sich Sorgen um ihre finanzielle Situation, besonders wenn sie nicht mehr normal arbeiten k�nnen. Einige Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom haben, je nach den individuellen Umst�nden, Anspruch auf verschiedene Versicherungsleistungen. Dies ist ein komplizierter Themenbereich, in dem es immer wieder �nderungen gibt, weshalb hier guter Rat unverzichtbar ist. Die klinische Fachschwester, der Facharzt oder der Hausarzt k�nnen diesbez�glich zwar meist nicht direkt weiterhelfen, doch sie wissen h�ufig, an wen man sich wenden sollte. Auch eine �rtliche Selbsthilfegruppe kann oft weiterhelfen.
Wie wirkt sich das Non-Hodgkin-Lymphom auf das Autofahren aus?
Die Krankheit selbst d�rfte sich zwar nicht unmittelbar auf die F�higkeit des Patienten, Auto zu fahren, auswirken, doch unter dem Einfluss einiger der zur Chemotherapie verabreichten Pr�parate oder anderer Medikamente zur Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms kann das Autofahren gef�hrlich oder unklug sein. Diese Wirkungen der Medikamente sind jedoch nicht von Dauer. Am besten sollte man den Arzt fragen, ob man das Autofahren lassen sollte und wenn ja, f�r wie lange.
Wie wirkt sich das Non-Hodgkin-Lymphom auf den Urlaub aus?
Viele Menschen mit Non-Hodgkin-Lymphom machen die Erfahrung, dass sie ganz normal in den Urlaub fahren k�nnen. Andere freuen sich auf einen Urlaub, den sie als Belohnung f�r eine erfolgreiche Behandlung geplant haben. W�hrend der Behandlung kann es auch Zeiten geben, in denen die Patienten besser zu Hause bleiben. Denn einige Therapieformen unterdr�cken z.B. das Immunsystem f�r eine gewisse Zeit, in der die Patienten infektionsanf�lliger sind. Es ist deshalb sinnvoll, mit dem Arzt �ber die Urlaubsplanungen zu sprechen.
F�r die Patienten ist es oft vorteilhaft, zu einem Ort zu fahren, der ihnen viel bedeutet, oder einen Urlaub an einem Ort zu machen, den sie immer schon sehen wollten.
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Auch Impfungen m�ssen ber�cksichtigt werden. Einige Impfungen sind bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom nicht m�glich. Dar�ber sollte man mit dem Arzt sprechen, bevor Reisen in L�nder gebucht werden, f�r die bestimmte Impfungen ben�tigt werden.
Es empfiehlt sich zwar, keinen �Extremurlaub� anzutreten, doch ein Urlaub an einem Lieblingsort oder irgendwo, wo man immer schon einmal hin wollte, kann einem Patienten durchaus gut tun.
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