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 Patient testimonials - David
Erfahrungsberichte von Patienten | Teilen Sie ihre Geschichte mit anderen

 

David, 60, ist Universit�tsprofessor f�r Geschichte und alleinstehend. 1999 suchte er den Hausarzt auf, weil er einen Knoten in der Achselh�hle sp�rte.

�Obwohl ich eigentlich kein Mensch bin, der sich st�ndig Sorgen macht, war ich doch ein wenig beunruhigt, als ich eines Tages unter der Dusche eine Schwellung in der Achselh�hle bemerkte. Weil ansonsten alles wie immer gewesen war, war ich jedoch nicht �berm��ig besorgt, ging aber dennoch zum Hausarzt, weil ich sichergehen wollte, dass alles in Ordnung war.

�Mein Arzt fragte mich, wie lange ich die Schwellung unter dem Arm bereits hatte, und ich wusste es nicht so recht, obwohl ich sie gerade erst bemerkt hatte. Er erkl�rte mir, dass es ein geschwollener Lymphknoten war, und da es mir ansonsten gut ging, schickte er mich zu einem Chirurgen ins Krankenhaus, der eine Biopsie der Schwellung entnehmen sollte, um zu sehen, was dahinter steckte.

'�Der Chirurg erkl�rte mir, dass die Schwellung durch alles M�gliche verursacht worden sein konnte, und bestellte mich einige Wochen sp�ter wieder zu sich, wenn die Ergebnisse der Biopsie vorliegen w�rden. Ich war nicht wirklich beunruhigt, da es mir gut ging, doch der Laborbericht zeigte, dass ich ein Non-Hodgkin-Lymphom hatte. Ich wusste nicht, was das zu bedeuten hatte, da ich bis dahin noch niemanden mit dieser Krankheit gekannt hatte. Der Arzt versicherte mir aber, dass es viele Behandlungsm�glichkeiten f�r Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom g�be und �berwies mich zu einem Onkologen in demselben Krankenhaus.

�Als ich die Onkologin im Krankenhaus aufsuchte, erkundigte sie sich, wie es mir ging und ob mir meine Kleidung gut passte. Eine komische Frage, dachte ich zuerst, doch dann kam es mir, dass ich in den letzten Monaten st�ndig abgenommen hatte, da ich einfach keinen Appetit mehr hatte. Es wurden einige Untersuchungen durchgef�hrt, unter anderem eine CT-Untersuchung, eine Knochenmark biopsie und ein LDH-Bluttest. Die Ergebnisse, die beim n�chsten Arztbesuch zwei Wochen sp�ter vorlagen, zeigten, dass ich ein aktives Non-Hodgkin-Lymphom und geschwollene Lymphknoten in Achselh�hle, Brustkorbund Abdomen. hatte. Da auch mein Knochenmark befallen war, sagte mir die Onkologin, dass ich ein indolentes follikul�res Non-Hodgkin-Lymphom im stage IV hatte und unverz�glich behandelt werden m�sste..

�In den n�chsten sechs Monaten hatte ich sechs Zyklen Chemotherapie.Eine CT nach der H�lfte der Behandlung, um zu sehen, wie es mir ging, zeigte, dass ich eine partielle Remission hatte. Aber was noch wichtiger war, ich bekam langsam wieder mehr Appetit und es kam mir so vor, als h�tte ich auch wieder mehr Energie. Erst jetzt wurde mir klar, dass ich immer sehr m�de gewesen war, auch schon bevor ich das erste Mal zum Arzt ging, aber ich dachte, es war einfach, weil ich sehr viel arbeitete und vor kurzem immerhin 60 geworden war.

�Die Onkologin sagte mir, dass ich alle sechs Monate zum CT m�sste, um sicherzustellen, dass das Lymphom nicht zur�ckkehrte. Die Untersuchungen zeigten, dass die Lymphknoten zwar weiter geschwollen waren, aber nicht zugenommen hatten, sondern stabil waren. Dann, 2002, zwischen zwei Untersuchungen, nahm ich pl�tzlich stark ab, begann Nachtschwei� zu haben, und mein Bauch schwoll an, sodass mir meine Hosen zu eng in der Taille wurden.

�Ich rief das Onkologie-Team an, und sie machten ein weiteres CT, eine Knochenmarkbiopsie und einen LDH-Bluttest. Es zeigte sich, dass meine geschwollenen Lymphknoten sehr viel gr��er geworden waren und sich Lymphfl�ssigkeit im Bauchraum angesammelt hatte. Sie entfernten die Fl�ssigkeit, sodass es mir wieder sehr viel besser ging, und sie entnahmen auch einen Lymphknoten aus dem Bauch zur Untersuchung, da sie keine geeigneten Lymphknoten in der Achselh�hle fanden. Die Untersuchung ergab, dass aus dem niedrigmalignen ein hochmalignes, aggressives Lymphom geworden war.

�Um die pl�tzliche �nderung der Krankheit anzugehen, schlug mir die Onkologin eine Kombination einer Chemotherapie und eine monoklonale Antik�rper therapie vor. Ich war sehr erleichtert, dass die Behandlung zun�chst ambulant durchgef�hrt werden konnte, obwohl mir am ganzen K�rper die Haare ausfielen und ich sehr m�de war. Ich bekam jedoch eine Infektion und musste ins Krankenhaus aufgenommen werden.

�Mit der Behandlung wurde ich dennoch mein aggressives Non-Hodgkin-Lymphom los, und zur�ck blieb wieder das indolente Lymphom, das ich davor hatte. Die geschwollenen Lymphknoten verschwanden zwar nicht, doch mein Zustand hat sich stabilisiert, und ich f�hle mich zurzeit wohl und kann meiner Arbeit an der Universit�t wieder nachgehen.�