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Indolentes Non-Hodgkin-Lymphom
Bei den meisten Patienten mit indolentem Non-Hodgkin-Lymphom kommt es trotz zun�chst erfolgreicher Behandlung zu einem Rezidiv, Die Zeitspanne zwischen dem Ende der Behandlung und dem Auftreten des Rezidivs kann schwanken, liegt jedoch in der Regel zwischen 1,5 und 4 Jahren.
Die beste Behandlung f�r ein rezidiviertes Non-Hodgkin-Lymphom h�ngt von vielen Faktoren ab. Eine Strategie des beobachtenden Abwartens 'watch and wait' kann bei einigen Patienten empfohlen werden, bei denen keine unangenehmen Symptome vorliegen.
Die meisten Patienten erhalten jedoch eine Chemotherapie, entweder mit einem Medikament oder mit einer Kombination von Pr�paraten. H�ufig wird zus�tzlich ein steroid, wie z.B. Prednisolon, verabreicht.
Monoklonale Antik�rper, z.B. Rituximab, werden f�r einige Lymphomtypen in dieser Patientengruppe ebenfalls eingesetzt. Das Pr�parat kann als einzige Behandlung (Monotherapie) eines Rezidivs verwendet werden. H�ufig wird es auch zusammen mit einer Chemotherapie verabreicht und kann die Wirksamkeit der Behandlung verst�rken, ohne jedoch wesentliche zus�tzliche Nebenwirkungen hervorzurufen.
Wenn ein indolentes Non-Hodgkin-Lymphom rezidiviert, hat es sich mitunter ver�ndert, d.h. in eine aggressive Form des Lymphoms �transformiert�. Die Behandlung von Patienten mit transformiertem Non-Hodgkin-Lymphom ist oft schwierig. Sie k�nnen mit einer Hochdosis-Chemotherapie mit oder ohne periphere Stammzelltransplantation behandelt werden. Diese kann zus�tzlich mit einer monoklonalen Antik�rpertherapie kombiniert werden, um restliche Lymphomzellen aus dem Knochenmark zu entfernen (so genanntes �Purging�).
Falls eine solche Hochdosistherapie nicht m�glich ist, kommt eine medizinische Behandlung zur Linderung der Symptome, d.h. eine 'palliative' Therapie in Frage.
Aggressives Non-Hodgkin-Lymphom
Etwa ein F�nftel aller Patienten mit aggressivem Non-Hodgkin-Lymphom spricht nicht auf die Behandlung an, und bei etwa drei von 10 derjenigen Patienten, die auf die Therapie ansprechen, kommt es nach der Remission zu einem Rezidiv. Obwohl die Behandlung schwierig ist, wird bei bis zu 50% dieser Patienten mit einer sekund�ren oder so genannten �Salvage�-Therapie eine Heilung oder Remission erreicht. Diese besteht aus einer Kombinations Chemotherapie aus Ifosfamid, Vincristin und Etoposid (IVE), Ifosfamid, Carboplatin, Etoposid (ICE), Etoposid, Cytarabin, Cisplatin und dem Steroid Methylprednisolon (ESHAP) oder Diammindichlorplatin, Cytarabin und dem Steroid Dexamethason (DHAP), mitunter gefolgt von einer Hochdosis-Chemotherapie und autologer peripherer Blutstammzelltransplantation.
Wenn weder eine Heilung noch eine Remission m�glich ist, zielt die Behandlung darauf ab, die Symptome zu lindern. Einige Patienten k�nnen die Teilnahme an einer klinischen Studie in Betracht ziehen, um zur Pr�fung einer neuen Behandlung oder Kombinationsbehandlung beizutragen. N�here Informationen hierzu klinische Studie.
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